Sänger des Doppelmonats November/Dezember 2015:

Steffen Bodemer (Tenor 1)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit Tenor, danke.

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

In Shimanto, Japan, open air zu singen vor einem atemberaubenden Panorama.

Wo würdest du am liebsten leben?

In Freiburg lebe ich sehr gerne. Als Alternative könnte ich nur noch Kanada vorstellen, da sind die Leute so herrlich entspannt.

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

Vielleicht in die 70er. Ich mag die Farben, die Mode und die Musik.

Was sind deine Lieblingsbeschäftigung(en)?

Definitiv lesen! Zeitung. am besten in Kombination mit Kaffee oder einem ausgiebigen Frühstück. 

Welches sind deine Lieblingsfilme?

Es gibt viele tolle Filme. Good morning Vietnam zum Beispiel. Ein ernstes Thema und trotzdem mit Witz und einem grandiosen Robin Williams. Fast noch besser: Moulin Rouge. Das ist Kunst. Tolle Mischung aus Musik, Tanz und abgefahrener Lovestory.

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Ich bin freiberuflicher Musiker. Zum einen ist das sehr, sehr vielseitig und abwechslungsreich. Zum anderen ist es das größte, wenn man es schafft, einem Schüler spürbar weiterzuhelfen oder Verbindung zu einem Publikum aufzubauen.

Wann bist du am glücklichsten?

Beim Musikmachen, bei Kaffee und Zeitung, beim Spazieren gehn, zum Beispiel mit der Freundin, wenn ich Zeit mit Freunden verbringen kann und wenn ein Plan aufgeht.

Sänger des Doppelmonats November/Dezember 2015: Steffen Bodemer

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil…

...ich mein Leben gestalten möchte.

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Mich inspirieren viele Personen. Im Moment ist das zum Beispiel jemand wie Till Schweiger. Auch wenn ich kein großer Fan bin und mir seine Wortwahl nicht immer liegt, finde ich es beeindruckend, dass er sich stark macht, auf Missstände hinweist und selbst handelt – auch wenn er Gegenwind dafür bekommt. 

Auch Angela Merkel inspiriert mich zur Zeit. Mit ihrem »Wir schaffen das!« hat sie sich nicht nur Freunde gemacht und ich bin auch nicht sicher, wie überlegt das war. Aber ich bin überzeugt, dass diese Haltung dazu beiträgt, dass wir es tatsächlich schaffen! Unabhängig davon, dass tatsächlich im Detail mehr Strukturen hilfreich wären. 

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Sänger des Doppelmonats September/Oktober 2015:

Paul Dreßler (Bass 2)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Im Sopran 2 – das wäre noch mal schön! In der Stimme habe ich im Schulchor den Reiz des Chorsingens entdeckt und das ist eine wunderbare Lage. Dauerhaft würde ich unsere schönen Bass-„dm“s aber nicht mehr eintauschen wollen!

Wobei ja jede Stimme etwas Besonderes hat: Der Sopran 1 mit seinen lockeren Höhen, der Alt mit seinem warmen Klang und der Tenor ... ja, der Tenor ...

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

Den tiefsten Eindruck haben auch bei mir unsere Auftritte in der von Erdbeben und AKW Fukushima betroffenen Region auf der Japan-Reise 2013 gemachen. Daneben gibt es immer mal wieder kleinere „magische Momente“, die mir im Gedächtnis bleiben, sei es, weil mich mal das Ende von „Wailers“ besonders umhaut, weil „Mellow tone“ mal einen Wahnsinns-Swing entwickelt oder wegen einer besonderen Publikumsreaktion.

Wo würdest du am liebsten leben?

Ach ja, es gibt viele schöne Flecken auf der Welt. Aber hier zu leben ist schon ein besonderes Privileg.

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

Manchmal gerne fünf Minuten in die Vergangenheit zurück, um eine soeben getroffene Entscheidung noch ein zweites Mal fällen zu können. Abgesehen davon fände ich die 20er und 30er Jahre des letzten Jahrhunderts sehr spannend.

Was sind deine Lieblingsbeschäftigungen?

Ich singe tatsächlich gerne, außerdem Radfahren, Leute treffen, allgemein Musik machen und hören und so dies und das. Und Nichtstun kann auch mal schön sein!

Wer sind deine Lieblingsautoren?

Häufig die, deren Bücher ich gerade lese, das wären beispielsweise Rafik Schami oder Daniel Kehlmann. Früher war das noch eindeutiger, nämlich Paul Maar.

Sänger des Doppelmonats September/Oktober 2015: Paul Dreßler

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Ich arbeite in einem kleinen Verlag. Das Faszinierende ist, dass wir zwar nur wenige Mitarbeiter sind, dass es aber trotzdem fast alle „Abteilungen“ gibt, die auch ein großer Verlag hat – mit dem Unterschied, dass hier alle an allem ganz nah dran sind. Und wenn ein Buch, an dem man viel und lange gearbeitet hat, dann plötzlich kistenweise vor einem liegt, ist das schon ein besonderer Moment.

Wann bist du am glücklichsten?

Gute Frage! Vielleicht, wenn ich mit netten Menschen Zeit verbringe? Oder wenn es mir gelingt, den Moment zu genießen, ohne in Gedanken im Gestern oder Morgen zu hängen? Oder wenn ich bei dem, was ich tue, genau in der Mitte zwischen Unter- und Überforderung balanciere? Musik hilft auch ...

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil…

... ich (optimalerweise) genug geschlafen habe. Außerdem freue ich mich ziemlich oft schon aufs Frühstück und den Tag, der danach beginnt!

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Über diese Frage muss ich ausführlicher nachdenken. Beim nächsten Mal dann ... :)

Sängerin des Doppelmonats Juli/August 2015:

Christiane Kreuz (Alt 2)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Am liebsten im Bass! Ich liebe diese tiefen und weichen Töne!

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

Auf Japantournee mit dem Chor im Sommer 2013: Dort erlebte man Emotionen pur, die nicht in Worte zu fassen sind. Da wird für mich deutlich, was Musik doch für eine wunderbare Sprache ist, wie sie Verbindungen schafft und wie schön sie die Herzen der Menschen öffnen kann.

Wo würdest du am liebsten leben?

Wenn man mein Bild anschaut, wird diese Frage überflüssig...

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

Ich kann mich ganz schlecht entscheiden ... gleich in mehrere ... in die 20er wegen der Zigarettenspitze, der Boa und Louis Armstrong. In die 30er wegen der Hutmode, „Stomping at the savoy“ und Billie Holiday. Na, in die 40er will ich nicht unbedingt, aber in die 50er wegen Ella Fitzgerald und Elvis und dem Petticoat. Und in die 60ger wegen den Beatles, den Haarteilen und natürlich Woodstock. Wegen den Hippies und den Plateauschuhen natürlich auch noch in die 70er. Die 80er hab ich dann schon recht intensiv miterlebt... einmal reicht... :)

Was sind deine Lieblingsbeschäftigungen?

Neben dem Musik-Machen auch Musik-Hören, Sport-Treiben, Lesen, Nähen.

Wer sind deine Lieblingsautoren?

Ich kann mich mal wieder nur schwer beschränken ... Peter Stamm, Hermann Hesse, Rainer Maria Rilke, John Irving und und und...

Sängerin des Doppelmonats Juli/August 2015: Christiane Kreuz

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Als Lehrerin habe ich jeden Tag mit unterschiedlichen Menschen zu tun. Wenn wir gemeinsam für ein Ziel arbeiten und ich bei den Kindern und Jugendlichen dabei Begeisterung und Freude spüre, dann ist das ein sehr schöner Moment. Aber noch schöner ist es, wenn man sich im täglichen Miteinander unabhängig von Leistung gegenseitig als wertschätzende, liebenswerte Menschen wahrnimmt.

Wann bist du am glücklichsten?

Da gibt es viele Momente... wenn ich den Tag nach meinen Vorstellungen so gestalten kann, wie ich mag, und schöne Momente mit netten Menschen erlebe.

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil…

… ich gespannt bin, was der Tag bringt.

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Auch hier kann ich mich wieder schlecht auf eine Person festlegen. Es sind unterschiedliche Menschen, die mir oft sehr nahestehen und mich in unterschiedlichen Bereichen inspiriert haben wie z.B. meine Eltern und meine Freunde.

Sängerin des Doppelmonats Mai/Juni 2015:

Christina Hernold (Sopran 2)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Am liebsten würde ich mal im Alt singen und die satten, tiefen Töne genießen.

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

Unsere Konzertreise in die Krisenregion rund um Fukushima 2013: Der Jazzchor in voller Bühnenmontur aber mit grünen Plastikhausschuhen an den Füßen singt 2-3 Konzerte am Tag in Notunterkünften und Ausweichschulen. Ich glaube, dass es für die Menschen dort sehr gut war, dass wir da waren, obwohl wir doch „nur“ gesungen haben. Und für uns war es auch gut. Zusammen lachen und weinen lag in diesen Tagen eng beieinander.

Wo würdest du am liebsten leben?

Im Grünen mit Schwarzwaldblick und netten Nachbarn – also ziemlich genau da, wo ich Ende dieses Monats hinziehe. Was 'n Glück!

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

Nach Berlin in die Nacht vom 9. November 1989. 

Welches ist dein Lieblingstier?

Mit Tieren auf dem Schoß, im Käfig oder an der Leine hab ich's nicht so. Da mag ich schon eher Wildtiere, die überraschend auftauchen, sich mal aus der Ferne kurz bestaunen lassen und dann wieder verschwinden.

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Ich bin Veranstaltungsreferentin. Mein Job ist es, für Künstler und Publikum die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen. Mein Lieblingsplatz ist hinter der Bühne mit Blick ins Publikum. Wenn ich die Leute beobachte, wie sie sich begeistern lassen und leuchtende Augen bekommen, während die Künstler auf der Bühne losfliegen, dann sind das wunderschöne Momente, in denen ich meinen Beruf sehr gern habe.

Wann bist du am glücklichsten?

Das Spannende am Glücklichsein ist doch, dass man nie genau weiß, wann es einen erwischt. 

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil…

… die Sonne ins Zimmer scheint, Wochenende ist und ich eigentlich gar nicht aufstehen müsste.

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Da will und kann ich mich nicht auf eine Person festlegen. Grundsätzlich sind das aber Menschen, die an mich glauben und mir viel zutrauen, wenn ich es gerade selbst nicht kann.

Sänger des Doppelmonats März/April 2015:

Fabian von Seggern (Tenor 2)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Wenn mir die Tenorstimme körperlich zu anstrengend ist, singe ich schon ab und zu heimlich andere Stimmen. Am besten gefällt mir neben Tenor die Altstimme. Die Mittelstimmen machen die Idee (Bass/Sopr.) zu Musik.

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

„Ue o muite“ auf der Japan-Tour 2013. Das ganze Publikum strahlte und sang mit. Ein Moment der Glückseligkeit für beide Seiten.

Wo würdest du am liebsten leben?

Kanada & Spanien

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

Ich würde gerne einige Konzerte im 20. Jahrhundert besuchen, die ich leider verpasst habe.

Welches sind deine Lieblingsautoren?

Sven Regener, Hermann Hesse, Douglas Adams, Erich Kästner, Frank McCourt, [...]

Was ist das Faszinierende an dem, was du beruflich tust?

Mein Studiengang bietet eine gute Mischung zwischen wissenschaftlicher und praktischer Arbeit. So wird das Leben jeden Tag bunter und es gibt immer viele neue Dinge zu entdecken.

Wann bist du am glücklichsten?

Wenn ich merke, dass ich gebraucht werde.

Fabian von Seggern

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil…

Als ob..

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Sven Regener, seine Musik und seine Bücher sind wundervoll!

Sängerin des Doppelmonats Januar/Februar 2015:

Barbara Kass (Sopran 2)

In welcher anderen Stimmgruppe deines Chores würdest du am liebsten mal singen? Warum?

Tenor, weil das wahrscheinlich meiner natürlichen Stimmlage entspricht und die mittleren Stimmen sehr interessant sind. Oder aber: Alt.

Dein beeindruckendstes Bühnenerlebnis mit dem Jazzchor:

In knapp 20 Jahren ist die Liste extrem lang. Aber am stärksten in Erinnerung bleibt mir unsere erste Japan-Reise 1999. Auf Hokaido, in Obihiro, bekam ich ein Geburtstagsständchen – "Moon River" – vorgesungen. Und unser tolles Konzert ist auf CD vereweigt worden: "Live in Japan"! No other Birthday has ever topped that!

Was sind deine Lieblingsbeschäftigung(en)?

Reisen, und so bin ich in Deutschland hängengeblieben. (Heutzutage bin ich vorsichtiger, wo ich hinreise) ;--)

Wo würdest du mit einer Zeitmaschine gerne hinreisen?

Zu meinen Urahnen ins damalige Ungarn und Belarus.

Welches ist dein Lieblingstier?

Katzen
und Elefanten. (Aber Wohnungselefanten gibt's leider selten)

Was ist das Faszinierende an deiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Jazzchor?

Es macht mir Freude, Veranstalter, Sänger, Dirigenten, Musiker, Politiker, etc. um einen Eintrag in unser Jazzchor-Logbuch zu bitten.

Barbara Kass

Morgens habe ich Lust aufzustehen, weil…

Forget it ... Ich bin ein Nachtmensch!

Wie würdest du am liebsten leben?

In Rente!!

Wann bist du am glücklichsten?

Beim Singen und auch als Konzertgänger. Deshalb singe ich zusätzlich zum Jazzchor noch im Senior Jazzchor.

Diese Person hat mich besonders inspiriert:

Meine Mutter, weil sie nie Langeweile hatte, solange es Bücher und Musik gab.